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Startschuss für die Handball- und Judohalle

Olympiastützpunkt in Dulsberg Startschuss für die Handball- und Judohalle Vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für den Hamburger Sport: Das Sport-Cluster am Sportpark Dulsberg wird um eine Halle für Judo und Handball erweitert.
Nach intensiver Vorbereitung des Projektes durch die Behörde für Inneres und Sport, Bäderland Hamburg (BLH)  als Grundstückseigentümer, Bauherr und Betriebsführer sowie die beiden Fachverbände Handball und Judo starteten Innen- und Sportsenator Andy Grote und der Geschäftsführer der Hamburger Bäderland GmbH, Dirk Schumaier, die Arbeiten mit einem symbolischen ersten Spatenstich.
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Realisiert wird mit einem Investitionsvolumen von rund acht Millionen Euro eine moderne und funktionale Trainingseinrichtung, die sowohl dem Breiten- als auch dem Spitzensport zur Verfügung stehen wird:

Handballfläche umfasst 46 x 24,5 Meter, die Judofläche in der 1. Etage der Halle 31x18 Meter –das ist Platz für drei Judomatten. Weiter entstehen in der Handball-Judo-Halle u. a. ein Kraftraum, Räume für Physiotherapie sowie Büros für die jeweiligen Landesleistungstrainer.

Die Stadt investiert für das neue Projekt acht Millionen Euro über eine Zuwendung der Behörde für Inneres und Sport. Die Ausschreibungen und Auftragsvergaben an die ausführenden Firmen sind bereits zu 80 Prozent erfolgt und liegen im geplanten Kostenrahmen. Gemäß Bauzeitenplan soll die Halle im Mai 2019 fertiggestellt sein.

Handball ist – nach Fußball – in Hamburg weiterhin die beliebteste Mannschaftssportart. Die Handball-Weltmeisterschaft der Frauen ist am Sonntag mit der Finalrunde in Hamburg zu Ende gegangen. Die Halbfinalspiele der Männer-WM im Frühjahr 2019 werden ebenfalls in Hamburg stattfinden. Die Bedeutung von Judo nimmt in der Hansestadt gleichzeitig zu: Vor nicht einmal vier Wochen gewann das Hamburger Judo-Team zur Premiere bei der Vereinseuropameisterschaft in Wuppertal die Bronzemedaille.

Andy Grote, Senator für Inneres und Sport: "Der Sportpark Dulsberg ist das bedeutendste Sportcluster Hamburgs für den Leistungs- und Nachwuchsleistungssport. Mit dem Bau der Handball-Judo-Halle wird der Standort weiter veredelt, und wir beginnen noch im laufenden Jahr mit der Realisierung eines weiteren Projekts aus dem Masterplan Active City - gemeinsam mit der Bäderland Hamburg GmbH. Die erfolgreichen Hamburger Sportarten Handball und Judo erhalten dadurch optimale Trainingsbedingungen. Beide Sportarten sind in Hamburg auf der Erfolgsspur. Der heutige Tag ist ein wichtiger Tag für Handball und Judo in Hamburg. Und der erste Spatenstich zum Bau der Halle gibt gleichzeitig denen recht, die auch in schwierigen Zeiten und bei viel Gegenwind an den Erfolg dieses Projekts geglaubt haben."

Dirk Schumaier, Geschäftsführer der Bäderland Hamburg GmbH: "Bäderland unterstützt den Sport und bringt dabei seine Kompetenzen beim Bau und Management von Sportstätten ein. Das Beispiel der Beachvolleyball-Halle am Alten Teichweg zeigt, wie mit einer solchen leistungssportgerechten Infrastruktur die Grundlage für  Erfolge der Athleten bei Olympia und Weltmeisterschaften gelegt werden kann."

Andreas Michelmann, Präsident Deutscher Handballbund: "Ich bin froh, dass Hamburg als eine der führenden Handballstädte in Deutschland mit diesem Leistungszentrum in die Zukunft des Handballs investiert."

Rolf Reincke, Präsident des Hamburger Handballverbandes: "Neben Berlin werden wir die besten Trainingsbedingungen in Deutschland erhalten und hier auch Nationalmannschaftslehrgänge bei Frauen und Männer abhalten können. Ich freue mich sehr, dass ich das von meinem Vorgänger auf den Weg gebrachte Landesleistungszentrum über die Ziellinie bringen konnte. Dafür danke ich insbesondere der Freien und Hansestadt Hamburg für diese nicht alltägliche Millioneninvestition und der Bäderland Hamburg GmbH für die professionelle Projektorganisation und Realisierung."

Prof. Dr. med. Rainer Ganschow, Vorsitzender und Geschäftsführer des Hamburger Judoverbandes:

"Mit dem neuen Landesleistungszentrum werden die Hamburger Judoka in der Lage sein, unter optimalen Rahmenbedingungen trainieren zu können. Wir sind bereits jetzt in allen Altersklassen im nationalen Vergleich äußerst erfolgreich und wollen unsere Leistungssportkonzeption weiter konsolidieren. Unsere sportlichen Erfolge werden in Kombination mit dem neuen Landesleistungszentrum in eine ernstzunehmende Bewerbung für einen Bundesstützpunkt für den Nachwuchs münden. Wir wollen mit Leistung überzeugen und der Deutsche Judo-Bund wird im nächsten Olympiazyklus den Standort Hamburg nicht ignorieren können und andere Standorte zur Disposition stellen müssen. Wir danken der Stadt Hamburg für die kontinuierliche und nachhaltige Unterstützung unserer Sportart, obwohl sie derzeit noch nicht die Kriterien einer Schwerpunktsportart erfüllt."


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