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STADTKLIMA ALTONA startet

Klimaschutz STADTKLIMA ALTONA startet Ideen für ein klimafreundliches Altona gesucht  Donnerstag, 25. Januar 2018, 10 Uhr, Kollegiensaal des Altonaer Rathauses, Platz der Republik 1, 22765 Hamburg Ablauf 10:00 Uhr       Dr.
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Liane Melzer (Bezirksamtsleiterin Altona)Begrüßung – Bedeutung des Projektes für den Bezirk Altona10:05 Uhr      Johannes Gerdelmann (Leiter Dezernat für Wirtschaft, Bauen u. Umwelt)Bedeutung des Projektes für die Stadtentwicklung in Altona

10:15 Uhr      Jan Gerbitz (ZEBAU GmbH) und Norbert Nähr (SUPERURBAN KOMMUNIKATION)Projektinhalte und Mitmach-Möglichkeiten

10:25 Uhr      Fragen und Antworten10:35 Uhr      Fototermin

Info-Mobil Lastenfahrrad und Kampagnen-Objekt "Altonaer Klima-Balkonkasten"10:50 Uhr      Möglichkeit für Einzelgespräche (O-Töne)

 

Mit dieser Auftaktveranstaltung gibt die Altonaer Bezirksamtsleiterin, Frau Dr. Melzer den Startschuss für die Zukunftsinitiative STADTKLIMA ALTONA. Ziel der Zukunftsinitiative ist es, gemeinsam einen "Klimafahrplan" mit konkreten Maßnahmen zu entwickeln und Antworten auf die Frage zu finden: Was sollte in Altona in den kommenden Jahren unbedingt für den Klimaschutz getan werden?Um dieses Ziel zu erreichen wird ab Januar 2018 eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit gestartet, die sich über den gesamten Zeitraum der Konzepterstellung erstreckt.Das Bezirksamt Altona stellt sich damit der Herausforderung, auch auf bezirklicher Ebene die nationalen Klimaschutzziele und die Ziele des Hamburger Klimaplans zu unterstützen.Auf dieser Veranstaltung werden wir Ihnen das ganze Spektrum der geplanten Maßnahmen und Aktionen vorstellen.

 

Hintergrund

 

Der Klima-Fahrplan Altona (Integriertes Klimaschutzkonzept)

Der Klima-Fahrplan Altona ist ein aus Bundes- und Landesmitteln gefördertes Integriertes Klimaschutzkonzept (IKK). Er wird eine Energie- und CO2-Bilanz des Bezirkes der letzten drei Jahre, Szenarien für mögliche Klimaschutz-Potenziale sowie Ziele, Projektideen und Umsetzungs-Vorschläge beinhalten. Themen sind Klimaschutz in der Stadtentwicklung (u. a. Nutzung erneuerbarer Energien, klimafreundliche Mobilität, nachhaltige Wirtschaft und Green Economy, Abfall- und Kreislaufwirtschaft, Klimaanpassung und Stadtgrün), klimafreundliche Verwaltung, Klimaschutz im Haushalt sowie nachhaltiger Konsum.

 

Die Klimaschutzziele

Laut dem Hamburger Klimaplan sollen die CO2-Emissionen in Hamburg im Vergleich zu 1990 bis 2020 um 40 Prozent, bis 2030 um 50 Prozent und bis 2050 schrittweise um mindestens 80 Prozent reduziert werden. Damit das gelingt, setzt die Stadt Hamburg bereits diverse eigene Maßnahmen um oder plant diese, wie die Förderung des Radverkehrs, die Umstellung auf Elektromobilität oder der Umbau des Fernwärmenetzes.

 

Die Finanzierung

Die Zukunftsinitiative STADTKLIMA ALTONA wird gefördert durch eine Zuwendung aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung (Förderkennzeichen: 03K05375). Mit der Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

 

Das Projekt wird zudem mit Mitteln der Leitstelle Klimaschutz der Behörde für Umwelt und Energie gefördert.

 

Die Projektpartner

Zur Durchführung des Verfahrens und der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes hat der Bezirk Altona externe Dienstleister beauftragt. Auftragnehmer ist eine Bietergemeinschaft aus Zentrum für Energie, Bauen, Architektur und Umwelt (ZEBAU) in Zusammenarbeit mit der Averdung Ingenieurgesellschaft sowie dem Kommunikationsbüro SUPERURBAN. Die Bietergemeinschaft wurde 2017 über ein Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem öffentlichem Teilnahmewettbewerb ermittelt.

 


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