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Rot-Grünes Maßnahmenpaket für attraktive Bahnhofs- und Quartiersentwicklung

Der erste Bauabschnitt der neuen Mitte Altona für rund 1.600 Wohnungen ist mit der Grundsteinlegung vor einer Woche erfolgreich gestartet und kommt gut voran.
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Jetzt werden auch wichtige Voraussetzungen für den zweiten Bauabschnitt geschaffen: Der Fernbahnhof Altona wird an die jetzige Station Diebsteich verlegt und auf den frei werdenden Flächen können die Ziele und Pläne für eines der größten städtebaulichen Projekte Hamburgs umgesetzt werden. Für die Planungen zum Bau des neuen Bahnhofs stellt die rot-grüne Koalition nun konkrete Vorschläge und Maßgaben vor (siehe Anlage).

Dazu Olaf Duge, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion:

„Ähnlich wie der Bahnhof Berlin-Spandau soll auch der Fernbahnhof Altona nicht nur gewerblich-funktional sein, sondern dann auch örtliche Identität schaffen. Der Bahnhof wird Impulsgeber eines Viertels werden und soll Aufenthalts- und nicht Weglaufqualität haben. Die Menschen sollen sich hier schlichtweg wohl fühlen. Verkehrspolitisch entlasten wir den Hauptbahnhof und schaffen für Altona als Durchgangsbahnhof eine höhere Attraktivität durch zügigere Verbindungen. Der wunderbare Nebeneffekt ist zudem, dass wir auch die Neue Mitte Altona mit insgesamt 3.500 Wohnungen realisieren können. Und das ist wirklich eine hocherfreuliche Aussicht.“

Dazu Dirk Kienscherf, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion:

„Die Entwicklung des neuen Bahnhofs im Bereich Diebsteich inklusive seines Umfelds ist von großer verkehrlicher und auch städtebaulicher Bedeutung. Dieser Bedeutung muss bei der Gestaltung und Konzeption des Bahnhofs Rechnung getragen werden. Die von der Bahn ursprünglich beabsichtigte Minimal-Lösung ist für uns nicht denkbar. Wir wollen einen neuen attraktiven Ort der nachhaltigen Mobilität, eingebunden in ein neues lebendiges Stadtquartier schaffen. Darum ist es sehr gut, dass jetzt auf Initiative der Stadt eine Übereinkunft mit der Deutschen Bahn erzielt werden konnte, in dem sich die Bahn zu einer aufgewerteten Realisierung des neuen Fernbahnhofs bekannt hat. Mit einem großen Architekturwettbewerb wollen wir nun sicherstellen, dass der neue Bahnhof mit seinem Umfeld ein moderner Verkehrsknotenpunkt für Hamburgs Westen mit Ausstrahlungskraft wird. Er soll beispielgebend für hohe Aufenthaltsqualität sowie eine bestmögliche Verknüpfung der unterschiedlichen Verkehrsträger sein. Gleichzeitig wollen wir weitere Bereiche östlich des neuen Bahnhofs in die Planung der städtebaulichen Entwicklung miteinbeziehen und mindestens bis zur Kieler Straße, zum Holstenkamp im Norden sowie zur Stresemannstraße im Süden erweitern. Damit wird die Stadt in die Lage versetzt, noch aktiver die städtebauliche Entwicklung im unmittelbaren Bahnhofsumfeld zu gestalten. Zur Information der Bürgerinnen und Bürger wollen wir, dass eine Bürgerinformationsplattform eingerichtet wird, sobald eine konkretisierte Vorplanung für die Ausschreibung zum Architekturwettbewerb vorliegt. Mit diesen Handlungsaufträgen an den Senat machen die Regierungsfraktionen deutlich, dass die Bürgerschaft die Entwicklung des neuen Bahnhofs zukünftig eng begleiten wird.“


© Christian Hinkelmann 2014 - Alle Rechte vorbehalten

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