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Planung für Abschnitt 2

Alster Fahrradachsen Planung für Abschnitt 2 Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) plant den nächsten Abschnitt der Alster Fahrradachsen auf der Ostseite der Alster. Im Vorfeld haben sich Nutzer und Anwohner in einem mehrstufigen Beteiligungsverfahren engagiert.
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Ihre Hinweise sind in die Planung eingeflossen. Heute stellen der LSBG und die Radverkehrskoordinatorin Kirsten Pfaue die Ergebnisse vor.

Der Abschnitt 2 der Alster Fahrradachsen verbindet die Fahrradstraße Harvestehuder Weg mit der Ostseite der Alster. Er verläuft über die Straßen Krugkoppel, Fernsicht und Bellevue sowie Fährhausstraße, Schöne Aussicht, Eduard-Rhein-Ufer bis zum Schwanenwik. In den Straßen Bellevue, Fährhausstraße, Schöne Aussicht und Eduard-Rhein-Ufer sollen Fahrradstraßen mit einer Gesamtlänge von zwei Kilometern entstehen. Im Bereich Krugkoppel und Fernsicht werden auf eine Länge von 500 Metern Radfahrstreifen eingerichtet. Die Kreuzung Harvestehuder Weg/ Krugkoppel wird zu einem Kreisverkehr umgebaut, um ein sicheres Abbiegen für Alle zu gewährleisten.

Im Zuge des Projekts Alster Fahrradachsen werden nicht nur neue Radverkehrsanlagen geschaffen. Die Straßen für den motorisierten Verkehr, die ohnehin repariert werden müssen, werden  saniert: Fahrbahnoberflächen werden erneuert, Flickstellen und Schlaglöcher ausgeglichen. Die neuen Asphaltoberflächen sind lärmreduzierend, so dass die Straße für die Anwohner ruhiger wird. Auch für Fußgänger wird mehr Platz geschaffen: Gerade in der Straße Bellevue, wo sich Radfahrer und Fußgänger bzw. Jogger heute auf engem Raum die Fläche teilen, werden künftig durch die Verlagerung des Radverkehrs auf die Fahrbahn Konflikte vermieden. Außerdem werden Fußgängerquerungen barrierefrei ausgestattet.

"Die Alster Fahrradachsen sind eine Win-Win-Situation für Alle. Wie der zweite Abschnitt auf der östlichen Alsterseite zeigt, kommen die Umbaumaßnahmen nicht allein den Radfahrern zugute. Autofahrer profitieren von den dann sanierten Straßen, Fußgänger haben mehr Platz für sich, die Anwohner werden dank modernen Asphalts weniger Straßenlärm in ihrer Nachbarschaft haben", sagt Staatsrat Andreas Rieckhof. "Und Hamburgs Radfahrer können sich auf weitere Premiumradwege in der Hansestadt freuen. Entlang der Alster Fahrradachsen kommen sie schnell, sicher und komfortabel in die City und zurück", so Rieckhof weiter. 

Die Alster Fahrradachsen sind Teil des Veloroutenkonzepts der Stadt Hamburg. Die zwölf sternförmig vom Rathausmarkt in die äußeren Stadtteile verlaufenden Routen verbinden die Innenstadt mit den wichtigsten Zentren der Bezirke, und zwei Ringverbindungen erschließen die Wohngebiete der inneren und äußeren Stadt. Die Velorouten verlaufen weitgehend abseits der Hauptverkehrsstraßen, wo Radfahrer auf der Fahrbahn mitfahren können, durch Tempo-30-Zonen und auf Fahrradstraßen. Auf vielen Abschnitten sind die Velorouten bereits heute gut befahrbar. Bis 2020 sollen sie mit einer Gesamtlänge von etwa 280 Kilometern kontinuierlich ausgebaut und beschildert werden, so dass sie modernen Standards entsprechen und sicher und komfortabel zu befahren sind.

Kurzentschlossene können heute ab 16 Uhr an einem Rundgang mit dem LSBG teilnehmen und den geplanten Abschnitt besichtigen. Treffpunkt ist an der Krugkoppel (Westseite, Ecke Harvestehuder Weg). Außerdem können sie um 17.30 Uhr im Literaturhauscafé am Schwanenwik zur Ergebnispräsentation mit Radverkehrskoordinatorin Kirsten Pfaue kommen. 

Bei der Präsentation wird insbesondere auf die Auswertung der vielen Hinweise und Anregungen aus dem Beteiligungsverfahren eingegangen. Im Anschluss haben alle Teilnehmer und Besucher die Möglichkeit, mit den anwesenden Planern ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen.


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